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Aktuelle Förderungen und Zuschüsse für Fenster und Haustüren | Walter Fenster + Türen

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Aktuelle Förderungen und ZuschĂŒsse fĂŒr Fenster und HaustĂŒren

Frankfurt/Kassel (vff/frw). Wer ĂŒber die Ausstattung des Neubaus mit hochwertigen Fenstern und TĂŒren oder ĂŒber deren Austausch im BestandsgebĂ€ude nachdenkt, hat zunĂ€chst die fĂ€lligen Ausgaben im Kopf. „NatĂŒrlich kosten hochwertige Fenster und TĂŒren sowie deren fachgerechte Montage ihr Geld. Aber zum einen schafft man damit dauerhafte Werte, erhöht die Sicherheit, den Komfort und die Energieeffizienz und zum anderen werden neue Fenster und TĂŒren lukrativ gefördert“, erklĂ€rt der GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), Ulrich Tschorn bei einem GesprĂ€ch beim Kasseler Fensterbauer Walter Fenster + TĂŒren. So hat die KfW-Bank Förderangebote im Programm, die das Projekt auf ein wirtschaftlich gesundes Fundament stellen. „Zur VerfĂŒgung stehen zinsvergĂŒnstigte KfW-Förderkredite oder InvestitionszuschĂŒsse. Sie mĂŒssen vor Beginn des Bauvorhabens oder dem Start der Sanierungsmaßnahmen beantragt werden und rentieren sich von Anfang an“, so Tschorn. „Außerdem ist Fenstertausch Klimaschutz!“ unterstreicht Dr. Frank Walter von Walter Fenster + TĂŒren. „Energieeinsparung und Steigerung des Wohnkomfortes sind wichtige Werte fĂŒr Menschen und GebĂ€ude.“ Walter weiter: „Neue Fenster amortisieren sich gut. Vor allem das pflegeleichte Kunststofffenster liegt hier im Trend vorn.“

Interessant fĂŒr Bauherren oder Modernisierer, die den Kauf von neuen Fenstern oder HaustĂŒren planen, sind die Programme „Energieeffizient Bauen“ (Nr. 153), „Energieeffizient Sanieren“ (Nrn. 151/152 bzw. 430), „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Baubegleitung“ (Nr. 431) und „Altersgerecht Umbauen“ (Nrn. 159 bzw. 455), in dem auch Einbruchschutzmaßnahmen gefördert werden.

Förderprogramme fĂŒr Fenster und HaustĂŒren am Start

Beim KfW-Förderprogramm 153 „Energieeffizient Bauen“ werden die Errichtung oder der Ersterwerb hochwertiger Neubauten nach den Standards KfW-Effizienzhaus 55, 40 oder 40 Plus in Form eines Kredites gefördert. „Der maximale Kreditbetrag pro Wohneinheit betrĂ€gt dabei 100.000 Euro“, erklĂ€rt Tschorn. Die KfW-Programme 151/152 bzw. 430 „Energieeffizient Sanieren“ umfassen Kredit oder Zuschuss. Gefördert wird die vollstĂ€ndige Sanierung zum KfW-Effizienzhaus (Nrn. 151/430) nach den Standards KfW-Effizienzhaus Denkmal, 115, 100, 85, 70 und 55 sowie Maßnahmenpakete oder einzelne Sanierungsmaßnahmen (Nrn. 152/430). „Hier gibt es zinsverbilligte Darlehen“, so Tschorn. Der maximale Kreditbetrag pro Wohneinheit betrĂ€gt 100.000 Euro bei vollstĂ€ndiger Sanierung zum KfW-Effizienzhaus (Nr. 151) und 50.000 Euro bei Maßnahmenpaket bzw. Einzelmaßnahme (Nr. 152). Das dritte Programm im Bunde, das KfW-Programm 431 „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Baubegleitung“ bietet einen Zuschuss fĂŒr die energetische Fachplanung und Baubegleitung durch einen externen SachverstĂ€ndigen aus der Energieeffizienz-Expertenliste. „GewĂ€hrt wird hierbei ein Zuschuss in Höhe von 50 Prozent der förderfĂ€higen Kosten, maximal aber bis zu 4.000 Euro je Vorhaben“, erklĂ€rt der VFF-GeschĂ€ftsfĂŒhrer. Das Programm „Altersgerecht Umbauen“ (Nrn. 159 bzw. 455), bietet Kredit, Zuschuss und auch die Förderung von Maßnahmen zum Einbruchschutz. „Geboten wird hier ein zinsverbilligtes Darlehen fĂŒr bis zu 100 Prozent der Sanierungskosten. Der maximale Kreditbetrag pro Wohneinheit betrĂ€gt dabei 50.000 Euro“, berichtet Tschorn. Bei der Zuschussvariante 455 liegt der Mindestinvestitionsbetrag bei 500 Euro. Der maximale Förderbetrag pro Wohneinheit betrĂ€gt 50.000 Euro fĂŒr Maßnahmen zur Barrierereduzierung und 15.000 Euro fĂŒr Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz.

Auch die Handwerkerleistungen sind bis 6.000 Euro absetzbar

Nicht zu verachten sind auch die finanziellen Erleichterungen, die sich aus § 35a Absatz 3 Einkommensteuergesetz (EStG) ergeben: Danach werden HandwerkertĂ€tigkeiten fĂŒr Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen steuerlich begĂŒnstigt – vorausgesetzt, fĂŒr die Maßnahme wird keine sonstige öffentliche Förderung zum Beispiel in Form der KfW-Fördermittel in Anspruch genommen. „Die Arbeitskosten von Handwerkerrechnungen in privaten Haushalten sind bis maximal 6.000 Euro zu 20 Prozent direkt von der Steuerschuld abzugsfĂ€hig. Das heißt, beim Einbau von neuen Fenstern können immerhin bis zu 1.200 Euro Steuern gespart werden“, verrĂ€t Ulrich Tschorn abschließend. Dr. Frank Walter, Walter Fenster + TĂŒren ergĂ€nzt: „Erstinformationen gibt es beim Fensterbauer vor Ort. Förderprogramm-Beratung und Antragstellung gestaltet man am besten mit seiner Hausbank oder der KfW, auch unter Einbeziehung eines Energieberaters.“

Veröffentlicht: 26.07.2017


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© Walter Fenster+Türen
Datum des Ausdrucks: 19.10.2017